Ausstellung „Ikarus landet“
Beitragsinhalt
Ausstellungszeitraum 09.05. – 26.06.2026
Ausstellungsende Finissage
Herzliche Einladung zur Finnisage am 26.6. ab 17:00 Uhr!
Ikarus will leben, Minotaurus wird von seinem Vater befreit
Wie kann eine lebendige Männlichkeit gelingen und gelebt werden?
Visionen für die Zukunft – Herausforderung für Elternschaft
In der Geschichte von Minotaurus kommt keine Mutter vor, der biologische Vater des Minotaurus ist logischerweise ein Stier … Beide Jungen büßen in der griechischen Mythologie für die Verfehlungen der Eltern … Ikarus versinkt im Meer, Minotaurus wird in einen Irrgarten verbannt, den Ikarus` Vater im Auftrag des sozialen Vaters des Minotaurus, König Minos, gebaut hat. Ich habe sie auf Bildern und in Geschichten leben lassen, verwandelt.
Was haben diese griechisch-mythologischen Figuren mit uns zu tun? Ich habe als Einzelfall- und Familienhelfer gearbeitet und bin selbst Vater von drei lebenden Kindern, (ein Viertes ist schon im Bauch der Mutter gestorben). Unsere Gedanken bestimmen unsere Welt! Wollen wir unsere Kinder in ihre Kraft und Lebendigkeit führen oder sollen sie angepasst sein und funktionieren? Ikarus handelt in der Vision aktiv aus sich heraus … Der Vater von Minotaurus, der Stier, macht sich auf den Weg und zerbricht das Tor zum (mütterlichen) Irrgarten. Er befreit seinen Sohn … Sie handeln alle anders, als es von den Göttern und Königen vorgesehen war und ist. Was bedeutet das für uns als Eltern, wie können wir unsere Kinder unterstützen, wie können Väter in ihre aktive Rolle einsteigen? Väter fehlen den Kindern im Alltag … Den Jungen als Identifikationsfigur: der, der vorausgeht, den Mädchen als Gegenüber … Väter und Mütter sind die ersten Liebesobjekte der Kinder … und wir kommen alle aus lieblosen Zeiten …
Fühle dich herzlich zum Mitfühlen, Mitdenken und Mitreden eingeladen.
Zur Finnisage der Ausstellung „Ikarus landet“ in der Werkstatt 26,
Pirnaer Str. 26 in Königstein,am Freitag dem 26.6. 2026 um 17:00 Uhr.
